Éclipse solaire : comment l'observer sans danger avec un sténopé maison

Sonnenfinsternis: So können Sie sie mit einer selbst gebauten Lochkamera gefahrlos beobachten

Camping auf dem Gipfel des Mont Blancs Du liest Sonnenfinsternis: So können Sie sie mit einer selbst gebauten Lochkamera gefahrlos beobachten 5 Minuten

Sonnenfinsternis: So beobachten Sie sie gefahrlos (ohne Spezialbrille)

Lesezeit: etwa 6 Minuten

 

Eine Sonnenfinsternis ist eines der faszinierendsten Naturschauspiele – und bei falscher Vorgehensweise eines der gefährlichsten für unsere Augen. Die gute Nachricht: Es gibt eine einfache, kostenlose und 100 % sichere Methode, dieses Phänomen zu beobachten, ohne jemals das Augenlicht zu riskieren. Sie heißt Lochprojektion, ist so alt wie die Welt und lässt sich in 15 Minuten aus einem Schuhkarton herstellen.

Bei Sunslice lieben wir die Sonne in all ihren Formen: diejenige, die sich einige Minuten lang hinter dem Mond versteckt, und diejenige, die unsere Solarpanels 365 Tage im Jahr auflädt. Hier ist unser vollständiger Leitfaden, um die nächste Sonnenfinsternis sicher zu beobachten – mit der Familie, Freunden oder allein.

Was genau ist eine Sonnenfinsternis?

Eine Sonnenfinsternis tritt auf, wenn der Mond genau zwischen Erde und Sonne vorbeizieht und seinen Schatten auf unseren Planeten wirft. Während einiger Minuten kann es am helllichten Mittag dunkel werden. Man unterscheidet drei Arten von Sonnenfinsternissen:

  • Partiell — Der Mond verdeckt nur einen Teil der Sonnenscheibe. Eine sichelförmige Lichtpartie bleibt dauerhaft sichtbar.

  • Ringförmig — Der Mond ist weiter von der Erde entfernt und erscheint dadurch kleiner: Ein schmaler Lichtring bleibt rund um ihn sichtbar.

  • Total — Die Sonne ist vollständig bedeckt. Der Himmel verdunkelt sich und die Sonnenkorona wird für einige Augenblicke sichtbar.

WUSSTEN SIE SCHON?

Die Sonne ist etwa 400-mal größer als der Mond, aber auch etwa 400-mal weiter von der Erde entfernt. Diese Übereinstimmung ermöglicht es dem Mond, die Sonnenscheibe von unserem Standort aus nahezu exakt zu bedecken.


Die Falle: Warum man NIEMALS direkt in die Sonne schauen darf

Selbst wenn der Mond die Sonne teilweise verdeckt, sendet sie Licht und Strahlung aus, die stark genug sind, um die Netzhaut innerhalb weniger Sekunden zu verbrennen. Diese Verbrennung ist schmerzlos – das Auge besitzt keine Schmerzrezeptoren. Deshalb spürt man nichts, während der Schaden irreversibel ist.

Das schützt Ihre Augen NICHT – entgegen mancher weitverbreiteten Annahmen:

  • SonnenbrillenSelbst sehr dunkle oder übereinandergelegte Exemplare filtern die gefährlichen Strahlen nicht heraus.

  • Röntgenbilder, belichtete Filme oder CDs Diese sogenannten Hausmittel lassen unsichtbare Strahlung durch, die ebenso schädlich ist.

  • Ferngläser oder KamerasOhne zertifizierten Sonnenfilter bündeln sie das Licht und verschärfen die Gefahr.

  • Nicht zertifizierte Bastel- oder SchweißfilterNur Filter nach ISO 12312-2 sind für die Beobachtung der Sonne konzipiert.

WAS WIRKLICH SCHÜTZT

Eine nach ISO 12312-2 zertifizierte Sonnenfinsternisbrille oder eine indirekte Beobachtung durch Projektion – wie beim unten vorgestellten Lochprojektor. In beiden Fällen blickt man niemals direkt in die Lichtquelle.


Die Lochkamera: die älteste „Kamera“ der Welt

Das Wort stammt aus dem Griechischen: stenos (eng) und ops (Auge). Das Prinzip ist einfach: Ein winziges Loch in einer undurchsichtigen Wand genügt, um auf der anderen Seite ein umgekehrtes Bild dessen zu projizieren, was sich davor befindet – hier also die Sonne. Dieses optische Phänomen, auch „Camera obscura“ genannt, ist seit der Antike bekannt: Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. beschrieb der chinesische Philosoph Mozi sein Prinzip.

Ihr Vorteil ist unschlagbar: Man beobachtet niemals die Lichtquelle selbst, sondern nur ihre Projektion auf einer Projektionsfläche. Keine Gefahr für die Augen, selbst im Zentrum der Sonnenfinsternis – eine Methode, die für alle geeignet ist, auch für Kinder.

Die eigene Lochkamera in 15 Minuten bauen

Das benötigte Material passt in eine Schublade:

  • 1 stabile Pappschachtel (ein Schuhkarton ist ideal)

  • 1 Blatt Aluminiumfolie

  • 1 glattes, weißes Blatt Papier

  • 1 Nadel oder Reißzwecke

  • Eine Schere oder ein Cutter sowie Klebeband

Die Schritte:

  1. Schließen Sie die Schachtel und schwärzen Sie, wenn möglich, das Innere, um den Kontrast zu verbessern.

  2. Schneiden Sie in eine kurze Seite ein etwa 2 × 2 cm großes Quadrat, bedecken Sie es mit straff gespannter Aluminiumfolie und stechen Sie mit einer Nadel mittig ein einziges kleines, sauberes Loch hinein.

  3. Kleben Sie ein weißes Blatt Papier auf die Innenseite der dem Loch gegenüberliegenden Seite: Das ist die Projektionsfläche.

  4. Schneiden Sie oben in der Schachtel nahe der Projektionsfläche ein Beobachtungsfenster aus.

Stellen Sie sich zum Beobachten mit dem Rücken zur Sonne, richten Sie die gelochte Seite auf die Sonne, ohne jemals durch das Loch zu schauen, und blicken Sie anschließend durch das Fenster – das Bild der Sonne erscheint auf die Projektionsfläche projiziert. Tipp: Je länger die Schachtel ist, desto größer wird das Bild (aber etwas weniger hell).

Die 3 goldenen Regeln

  • 1. Schauen Sie NIEMALS direkt in die Sonne – weder mit bloßem Auge noch durch ein ungefiltertes Instrument.

  • 2. Schauen Sie NIEMALS durch das Loch der Lochkamera.

  • 3. Beobachten Sie ausschließlich die Projektion der Sonne auf dem Bildschirm durch das Beobachtungsfenster.

Sie möchten am Tag der Sonnenfinsternis eine druckbare Version mit allen Abbildungen dabeihaben? Unser vollständiger Leitfaden „Eine Sonnenfinsternis sicher beobachten“ ist als PDF beim Sunslice-Team erhältlich.

Und nach der Sonnenfinsternis? Die Sonne hört nie auf zu scheinen

Eine Sonnenfinsternis dauert nur wenige Minuten, aber die Sonne liefert 365 Tage im Jahr kostenlose und leistungsstarke Energie. Bei Sunslice entwickeln wir tragbare Solarmodule, die diese Energie überall dort einfangen, wo Sie unterwegs sind: beim Wandern, auf Reisen, im Van oder einfach im Garten.

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Die Sonne geht niemals unter. Also nutzen wir sie.


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